Darum glaube ich - Martin Ditthardt

Hallo Liebe Leserinnen und Leser,
heute präsentieren wir euch die Geschichte, warum Martin Ditthardt, Pfarrer in der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Burbach, an Jesus glaubt. Viel Spaß beim lesen!

Warum ich glaube

Für mich ist Jesus nicht irgendeine Figur aus der Bibel.
Er ist das Zentrum meines Glaubens – und meines Lebens.

Wenn ich auf Jesus schaue, sehe ich, wie Menschsein eigentlich gedacht ist. Er hatte ein besonderes Gespür für die, die sonst keiner sieht: für Menschen, die krank waren, die keine Freunde hatten, die Fehler gemacht hatten oder enttäuscht waren. Er hat sie nicht verurteilt. Er hat sie ernst genommen. Er hat ihnen gezeigt: Du bist wertvoll. Du bist nicht vergessen. Gott sieht dich.

Und das finde ich unglaublich stark: Jesus hat nicht nur schöne Worte gemacht. Er hat so gelebt. Er hat Hoffnung nicht nur versprochen – er hat sie Menschen spüren lassen.

Aber für mich ist Jesus mehr als ein guter Mensch oder ein Vorbild.
Ich glaube: In Jesus zeigt sich Gott selbst. Wenn ich wissen will, wie Gott ist, dann schaue ich auf Jesus. Und da sehe ich Liebe. Radikale, mutige, selbstlose Liebe.

Jesus war sogar bereit, alles zu geben – bis ans Kreuz. Er ist in das Dunkel gegangen, in Angst, Leid und Tod. Und trotzdem war das nicht das Ende. Gott hat ihn auferweckt. Das bedeutet für mich: Der Tod hat nicht das letzte Wort. Die Liebe ist stärker. Das Leben gewinnt.

Und das ist für mich nicht nur eine alte Geschichte.
Ich habe erlebt, dass diese Liebe auch heute noch echt ist. Sie hat mich getroffen. Sie hat mein Leben verändert.

Durch Jesus weiß ich: Mein Wert hängt nicht davon ab, wie perfekt ich bin. Ich darf Fehler machen. Ich darf neu anfangen. Vergebung ist möglich. Gott will Beziehung – auch mit mir.

Ich glaube, dass Jesus lebt. Dass er heute noch Menschen Hoffnung gibt. Dass er trägt, wenn es schwer ist. Dass er Kraft schenkt.

Und ich glaube: Er ist das Leben. Und er will, dass wir wirklich leben – mit Hoffnung, mit Mut und mit einem festen Grund unter den Füßen.

Darum glaube ich.

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